Das Buch zur Japanischen Wanderung



Auf einer Pilgerreise auf dem Jakobsweg wird der Autor und Fotograf

Lothar Detert von einem Japaner eingeladen, ihn in Tokio zu besuchen,

um gemeinsam die weltgrößte Metropole zu entdecken.

 

Die Neugier treibt Detert dann aber, Japan über dessen Hauptstadt

hinaus kennenzulernen und er unternimmt eine Solowanderung von

Wakkanai auf Hokkaido im äußersten Norden Japans,  bis nach Kaimon,

einem kleinen Örtchen am südlichsten und mehr als 2500 Kilometer

entfernten Zipfel der südlichen japanischen Hauptinsel Kyushu.

 

Eine neue Welt eröffnet sich, als Detert in Narita dem Flugzeug als

Analphabet entsteigt und es bis ans Ende der Reise nach vier

Monaten bleiben wird.

 

Erschwerend unterwegs, er gerät in den heißesten Sommer der letzten

Jahre.

 

Und vollkommen „entkoppelt und sprachlos“, ohne jeglichen

sozialen Rückhalt mehr, und täglich einer gefühlt zunehmend

fremderen Kultur ausgesetzt, gerät die Wanderung nach etwa

der halben Distanz zu einer Gratwanderung, zu einer physischen

und psychischen Grenzerfahrung.